Allen Bratton wuchs in Alexandria, Virginia, auf und hat seither unter anderem in Westtexas, New York, London, Vancouver und Dublin gelebt. Er hat einen Masterabschluss in englischer Sprache und Literatur und schrieb seine Abschlussarbeit über mittelalterliches englisches Königtum.
Für seine Kurzprosa gewann er den Fiction-Wettbewerb der Sewanee Review und war für den Deborah Rogers Foundation Writers Award nominiert.
Sein Debütroman „Henry Henry“ verlegt Shakespeares Königsdramen um Prinz Hal in die Gegenwart: Hal Lancaster ist hier ein queerer Protagonist, dessen Rivalität mit dem Freund der Familie, Harry Percy, nach einem Jagdunfall in eine Liebesbeziehung umschlägt. Sein Vater Henry lässt ihm jedoch keinen Ausweg aus der eigenen Familientradition, sodass Hal sich mit Schuld, Trauer und dem Erbe seiner Familie auseinandersetzen muss. Der Roman stand auf der Shortlist der Lambda Literary Awards.