Ernst-Wilhelm Händler

Nationalität
Deutsch
Geboren
26.03.1953

Ernst-Wilhelm Händler, geboren am 26. März 1953 in München, ist ein deutscher Unternehmer und Schriftsteller. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Philosophie an der Technischen Universität Stuttgart und der Ludwig-Maximilians-Universität München promovierte er 1980 mit einer Arbeit zur logischen Struktur mathematischer ökonomischer Theorien. Anschließend übernahm er die Geschäftsführung des familieneigenen metallverarbeitenden Unternehmens und etablierte sich als Insider der Wirtschaftswelt.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit begann Händler zu schreiben. Seine Romane thematisieren kritisch das kapitalistische System, seine Verführungskräfte und den Einfluss auf den Einzelnen. Bekannte Werke sind 'Wenn wir sterben', das 2002 die Spitze der SWR-Bestenliste erreichte und den entsprechenden Preis 2003 gewann, sowie 'Das Geld spricht', 'München', 'Der Überlebende', 'Die Frau des Schriftstellers', 'Sturm', 'Fall' und 'Kongress'. Er verfasste auch den Erzählungsband 'Stadt mit Häusern' sowie kulturtheoretische Schriften wie 'Versuch über den Roman als Erkenntnisinstrument' und Essays zu ökonomischen und gesellschaftlichen Themen. Für seine Literatur erhielt er den Erik-Reger-Preis, den Hans-Erich-Nossack-Preis und den Kulturpreis der Stadt Regensburg. Händler lebt in Regensburg und München und ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Ein expliziter LGBT-Bezug in seinen Werken ist nicht dokumentiert.

Bücher