Garrard Conley

Nationalität
Amerikanisch
Geboren
15.04.1985

Garrard Conley ist ein US-amerikanischer Autor, der vor allem durch seine autobiografische Erzählung Boy Erased: A Memoir bekannt wurde. Geboren 1985, wuchs er in einer streng baptistischen Familie in Arkansas auf und erlebte als Jugendlicher eine Zwangstherapie zur „Umwandlung“ seiner Homosexualität. Diese traumatischen Erfahrungen bildeten die Grundlage seines Bestsellers, der 2018 von Joel Edgerton als Film mit Lucas Hedges, Nicole Kidman und Russell Crowe verfilmt wurde.

Conley studierte Kreatives Schreiben und Queer Theory an der University of North Carolina. Seine Werke thematisieren oft queere Identität, religiösen Fundamentalismus und persönliche Emanzipation. Neben Boy Erased veröffentlichte er weitere Bücher und Beiträge in Magazinen wie Time. Als prominenter Stimme in der LGBT-Community setzt er sich für die Rechte von LGBTQ+-Personen ein und berichtet über die Gefahren von Konversionstherapien. Seine Schriften haben international Aufmerksamkeit erregt und tragen zur Sensibilisierung für queere Lebensrealitäten bei.

Bücher