- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 12.03.1922
Jack Kerouac, geboren 1922 in Lowell, Massachusetts, gilt als zentrale Figur der Beat-Generation. Als amerikanischer Schriftsteller revolutionierte er die Literatur mit seinem spontanen, jazz-inspirierten Stil, der rastlose Reisen, schlaflose Nächte, Saufgelagen, Sex und Drogen thematisierte. Sein Durchbruch gelang 1957 mit dem autobiografischen Roman On the Road, dessen Typoskript er angeblich in nur drei Wochen unter Amphetamin-Einfluss ohne Satzzeichen tippte. Das Werk wurde zum Manifest der freiheitsliebenden Jugend und verkörperte den Geist der 1950er-Jahre.
Weitere bekannte Werke sind The Dharma Bums (1958), das buddhistische Einflüsse und Naturerlebnisse beschreibt, sowie Big Sur (1962), das seinen Abstieg in Alkoholismus beleuchtet. Kerouac starb 1969 mit 47 Jahren an den Folgen seines exzessiven Lebensstils. Obwohl heterosexuell, beeinflusste er die queere Literatur durch enge Freundschaften mit Allen Ginsberg und William S. Burroughs und die offene Darstellung von Fluidität in Beziehungen und Identitäten in der Beat-Szene.