Maggie Nelson, 1973 in San Francisco geboren, ist eine amerikanische Dichterin, Kritikerin und Essayistin. Ihre Werke verbinden auf innovative Weise Prosa, Poesie, Biografie, Theorie und Kunstkritik miteinander und überschreiten dabei bewusst Genregrenzen. Nelson schreibt über Kunst, Feminismus, Queerness, sexuelle Gewalt und weibliches Begehren.
Zu ihren bekanntesten Werken gehört "The Argonauts" (2015), das mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnet wurde und 2017 in deutscher Übersetzung erschien. In diesem Memoir dokumentiert sie die Testosterontherapie und doppelte Mastektomie ihres Lebensgefährten Harry Dodge sowie ihre gemeinsame Schwangerschaft. Das Buch gilt als wichtiges Werk zur Erkundung von Genderfluidität und queerer Liebe. Weitere bedeutende Werke sind "Bluets" (2009) und "Die roten Stellen" (2007), in dem sie sich mit dem Mord an ihrer Tante auseinandersetzt. 2016 erhielt Nelson den renommierten MacArthur "Genius Grant". Sie lehrt am California Institute of the Arts und lebt in Los Angeles.
Bücher
Das Buch thematisiert queere Liebe, Geschlechtsübergang und nicht-binäre Identitäten exemplarisch durch Nelsons Beziehun...
Das Buch thematisiert queere Liebe und nicht-monogame Beziehungen aus der Perspektive der lesbischen Autorin Maggie Nels...