- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 12.05.1949
Michael Bronski, geboren am 12. Mai 1949, ist ein US-amerikanischer Autor, Historiker, Verleger und LSBT-Aktivist. Seit 1969 engagiert er sich in der LGBT-Politik als Organisator, Schriftsteller und unabhängiger Wissenschaftler. Er lebt seit 1971 in Cambridge, Massachusetts, und war lange mit dem Dichter Walta Borawski liiert, der 1994 verstarb.
Bronski unterrichtete am Dartmouth College und später an der Harvard University, wo er als Professor of the Practice in Media and Activism in den Studies of Women, Gender, and Sexuality tätig ist. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter Culture Clash: The Making of Gay Sensibility (1984), Pulp Friction: Uncovering the Golden Age of Gay Male Pulps (2003) und das preisgekrönte A Queer History of the United States (2011), das eine queere Perspektive auf die US-Geschichte bietet. Weitere Werke wie You Can Tell Just by Looking: And 20 Other Myths about LGBT Life and People (2013) und A Queer History of the United States for Young People (2019) thematisieren Mythen und Gewalt in der LGBT-Gemeinschaft.
Ausgezeichnet mit Lambda Literary Awards und dem Stonewall Book Award, schreibt Bronski für Publikationen wie The Nation und The Boston Globe über Kultur, Politik und Sexualität. Seine Arbeiten prägen die queere Geschichtsschreibung und Aktivismus maßgeblich.