Das Buch enthält eine beiläufige Erwähnung von Lesben durch die Figur Alex, hat aber keinen zentralen LGBT-Bezug. Die Relevanz für LGBT-Portale ist minimal.
Jonathan Safran Foers Debütroman "Alles ist erleuchtet" erzählt die Geschichte eines jungen amerikanischen Juden, der 1997 in die Ukraine reist, um seine Familiengeschichte zu erforschen. Auf der Suche nach Augustine, der Frau, die seinen Großvater während des Holocaust vor den Nazis rettete, und dem Schtetl Trachimbrod, der Heimat seiner Familie, begibt sich Jonathan auf eine emotionale Reise durch die Vergangenheit. Begleitet von dem ukrainischen Dolmetscher Alex und einer psychotischen Hündin erlebt er eine absurde Road-Story, die sich zu einem erschütternden Holocaust-Bericht entwickelt. Der Roman verbindet magischen Realismus mit historischer Tragödie und erzählt von Liebe, Freundschaft, Schuld und der Kraft der Erinnerung. Foer jongliert meisterhaft mit verschiedenen Erzählebenen und literarischen Genres, während er Mythos, Fiktion und Realität vermischt.
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