Alles ist erleuchtet

Autor
Jonathan Safran Foer, geb. 1977
Genre
Roman
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
320
Alles ist erleuchtet

Jonathan Safran Foers Debütroman "Alles ist erleuchtet" erzählt die Geschichte eines jungen amerikanischen Juden, der 1997 in die Ukraine reist, um seine Familiengeschichte zu erforschen. Auf der Suche nach Augustine, der Frau, die seinen Großvater während des Holocaust vor den Nazis rettete, und dem Schtetl Trachimbrod, der Heimat seiner Familie, begibt sich Jonathan auf eine emotionale Reise durch die Vergangenheit. Begleitet von dem ukrainischen Dolmetscher Alex und einer psychotischen Hündin erlebt er eine absurde Road-Story, die sich zu einem erschütternden Holocaust-Bericht entwickelt. Der Roman verbindet magischen Realismus mit historischer Tragödie und erzählt von Liebe, Freundschaft, Schuld und der Kraft der Erinnerung. Foer jongliert meisterhaft mit verschiedenen Erzählebenen und literarischen Genres, während er Mythos, Fiktion und Realität vermischt.

Queerer Bezug: Das Buch enthält eine beiläufige Erwähnung von Lesben durch die Figur Alex, hat aber keinen zentralen LGBT-Bezug. Die Relevanz für LGBT-Portale ist minimal.