Prides Locations Reisen Partys Filme News
Gay-Movies.de

Bent

Bent
Buch · Drama
1979 · 80 Seiten

Das Stück thematisiert die systematische Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen im NS-Staat durch den § 175 und zeigt den Kampf um sexuelle Identität unter Terror. Es gilt als wegweisend für die Sichtbarmachung schwuler Opfer des Holocausts.

HomosexualitätNS-ZeitKonzentrationslagerRosa Winkel§175VerfolgungLiebeSuizid

Bent ist ein eindringliches Theaterstück von Martin Sherman, das 1979 uraufgeführt wurde und die grausame Verfolgung von Homosexuellen im nationalsozialistischen Deutschland thematisiert. Die Handlung beginnt im Berlin der 1930er Jahre, wo der promiskuitive Max mit seinem Freund Rudy lebt. In der Nacht des Röhm-Putschs bringt Max einen SA-Mann nach Hause, was zur Entdeckung und Verhaftung durch die Gestapo führt. Auf dem Weg ins KZ Dachau verrät Max Rudy, um zu überleben, und leugnet seine Homosexualität, indem er sich als Jude kategorisieren lässt – sogar durch eine scheußliche Tat, um den Rosa Winkel zu vermeiden.

Im Lager trifft Max auf Horst, der seine Homosexualität stolz trägt. Trotz Verbots entsteht eine tiefe, rein geistige Liebe zwischen ihnen. Erst nach Horsts Erschießung entscheidet sich Max, den Rosa Winkel anzulegen und Suizid zu begehen. Das Stück beleuchtet den § 175, der Homosexualität kriminalisierte, und zeigt den inneren Konflikt zwischen Überleben und Identität. Bent ist ein Meilenstein der LGBT-Literatur, der die vergessenen Opfer des NS-Regimes ehrt und die Kraft der Liebe unter extremer Unterdrückung feiert.

Fakten
Genre Drama
Erscheinungsjahr 1979
Seiten 80
ISBN 9780380757541

Mehr aus Drama