Das Buch thematisiert indirekt die queere Seite Sor Juanas durch ihre intensive, möglicherweise romantische Beziehung zur Vizekönigin Leonor Carreto, der sie leidenschaftliche Liebesgedichte widmete. Es wird als frühes Zeugnis bisexueller Neigungen einer der bedeutendsten Intellektuellen der Barockzeit interpretiert.
Das Geständnis der Juana Inés von Sor Juana Inés de la Cruz ist eine autobiografische Abhandlung aus dem Jahr 1692, in der die mexikanische Nonne und Universalgelehrte ihre intellektuellen Kämpfe und ihr Leben als Frau im 17. Jahrhundert darlegt. Darin verteidigt sie leidenschaftlich ihr Recht auf Wissen und Bildung gegen die kirchlichen Autoritäten, die ihr als Frau jegliche intellektuelle Freiheit verweigern wollten. Sor Juana beschreibt ihren Weg vom Hof des Vizekönigs ins Kloster, wo sie trotz Widrigkeiten schrieb, forschte und eine beeindruckende Bibliothek aufbaute.
Der **LGBT-Bezug** ergibt sich aus Sor Juanas enger, möglicherweise romantischer Beziehung zur Vizekönigin Leonor Carreto, der sie leidenschaftliche Gedichte widmete und die sie als Mäzenin unterstützte. Historische Interpretationen deuten auf eine bisexuelle Orientierung hin, was in der Serie 'Juana Inés' explizit als emotionale und physische Liebe dargestellt wird. Das Werk gewann enorme Bedeutung als frühes feministisches Manifest der Neuen Welt, das für weibliche Autonomie und gegen patriarchale Unterdrückung eintritt und Sor Juana zur Ikone queerer und feministischer Literatur machte.
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