Der Roman hat keine explizite LGBT-Relevanz. Die Handlung konzentriert sich auf existenzialistische Themen und die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, ohne LGBTQ+-Charaktere oder -Thematiken zu behandeln.
Albert Camus' Roman "Der Fremde" erzählt die Geschichte des Büroangestellten Meursault im Algerien der 1930er Jahre. Nach dem Tod seiner Mutter beginnt er eine Liebesaffäre mit Marie und freundet sich mit seinem Nachbarn Raymond an. Bei einem Strandausflug kommt es zu einer Auseinandersetzung mit zwei Arabern, bei der Meursault einen Mann erschießt und anschließend noch mehrmals auf den leblosen Körper schießt. Im Gerichtsprozess wird die Tat als Mord verurteilt und Meursault zum Tode verurteilt. Der Roman gilt als Hauptwerk des französischen Existenzialismus und behandelt die Absurdität der menschlichen Existenz, die Gleichgültigkeit des Universums und die Sinnlosigkeit des Lebens. Meursault verkörpert einen Menschen, der emotional distanziert durchs Leben geht und erst angesichts seines bevorstehenden Todes zu einer inneren Erkenntnis gelangt.
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