Prides Locations Reisen Partys Filme News
Gay-Movies.de

Eine kurze Geschichte von sieben Morden

Eine kurze Geschichte von sieben Morden
Buch · Roman
2014 · 704 Seiten

Das Buch porträtiert queere Figuren wie den schwulen Gangster Bam-Bam und thematisiert Homophobie in der jamaikanischen Unterwelt. Es beleuchtet LGBT-Erfahrungen in einem Kontext von Gewalt und Maskulinität.

JamaikaBob-MarleyMan-Booker-PreisGangsterPolitikHomosexualitätGewaltCIA

„Eine kurze Geschichte von sieben Morden“ von Marlon James ist ein epischer Roman, der den missglückten Attentatsversuch auf Bob Marley im Jahr 1976 in Jamaika zum Ausgangspunkt nimmt. Der Autor verwebt die Lebensgeschichten von über einem Dutzend Figuren – darunter Gangster, CIA-Agenten, Journalisten und Politiker – zu einem facettenreichen Panorama der jamaikanischen Gesellschaft in den 1970er und 1980er Jahren. Die Handlung spannt sich von Kingstons Slums über New Yorks Drogenwelt bis hin zu internationalen Intrigen und beleuchtet Themen wie Politik, Rassismus, Gewalt und Kolonialismus.

Ein zentraler LGBT-Bezug ist die Figur des schwulen Gangsters Bam-Bam, dessen sexuelle Orientierung und komplexe Identität inmitten von Homophobie und maskuliner Gewaltkultur dargestellt werden. James thematisiert queere Erfahrungen in einer feindlichen Umgebung sensibel und nuanciert. Das Buch gewann 2015 den Man Booker Prize und gilt als Meisterwerk der zeitgenössischen Literatur, das Geschichte und Fiktion brillant verschmilzt und Einblicke in marginalisierte Perspektiven bietet.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 2014
Seiten 704
ISBN 9783453270879

Mehr aus Roman