Hound of the Baskervilles

Autor
Arthur Conan Doyle, geb. 1859
Genre
Roman
Erscheinungsjahr
1902
Seiten
272

„Der Hund von Baskerville“ ist ein klassischer Kriminalroman von Arthur Conan Doyle aus dem Jahr 1902, in dem der brillante Detektiv Sherlock Holmes und sein Gefährte Dr. Watson den mysteriösen Tod des Landadligen Sir Charles Baskerville aufklären. Die Handlung spielt im nebligen Dartmoor, wo ein uralter Familienfluch von einem riesigen, übernatürlich leuchtenden Höllenhund die Erben bedroht. Sir Henry Baskerville, der neue Erbe, wird von Holmes geschützt, während Watson auf dem Anwesen Baskerville Hall verdächtige Vorgänge untersucht: ein entflohener Sträfling, nächtliche Signale und der zwielichtige Naturforscher Stapleton. Holmes enttarnt den scheinbar übernatürlichen Hund als gezähmtes, phosphorbeschichtetes Tier, das Stapleton einsetzt, um das Erbe zu ergaunern.

Der LGBT-Bezug ergibt sich aus der engen, oft als homoerotisch interpretierten Beziehung zwischen Holmes und Watson, deren intime Partnerschaft und gegenseitige Abhängigkeit in Fan-Theorien und queerer Literaturkritik als queere Dynamik gelesen werden. Das Buch hat enorme Bedeutung als einer der populärsten Sherlock-Holmes-Romane, der Spannung, Gothic-Elemente und Detektivarbeit meisterhaft verbindet und bis heute unzählige Adaptionen inspiriert hat.

Queerer Bezug: Der Roman weist keine expliziten LGBT-Elemente auf, doch die enge, ambivalente Beziehung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson wird in der queer theory oft als homoerotisch interpretiert. Diese queere Lesart unterstreicht die intime Partnerschaft der Protagonisten in Doyles Werk.