- Autor
- Herman Melville, geb. 1819
- Genre
- Roman
- Erscheinungsjahr
- 1851
- Seiten
- 635
- ISBN
- 9781977617200
Moby Dick von Herman Melville, erschienen 1851, ist ein epischer Roman über die obsessive Jagd des einbeinigen Kapitäns Ahab auf den weißen Pottwal, der ihm ein Bein abgerissen hat. Der Erzähler Ismael heuert auf dem Walfänger Pequod an, trifft den tätowierten Harpunier Queequeg und erlebt eine Fahrt voller Abenteuer durch Ozeane bis Japan. Ahab, getrieben von Rache, opfert alles für den Wal, was in drei dramatischen Konfrontationen zum Untergang des Schiffs führt – nur Ismael überlebt.
Der Roman thematisiert den Kampf Mensch gegen Natur, Wahnsinn und Schicksal und gilt als Meisterwerk der Weltliteratur. LGBT-relevant ist die intensive, fast erotische Beziehung zwischen Ismael und Queequeg: Sie teilen ein Bett, schwören Blutsbrüderschaft und verkörpern eine queere Homoerotik jenseits gesellschaftlicher Normen, die queere Lesarten inspiriert hat.
Queerer Bezug: Die enge, intime Beziehung zwischen Ismael und Queequeg, inklusive gemeinsamer Bettgemeinschaft und Blutsbrüderschaft, wird als homoerotische Bindung interpretiert und bildet einen zentralen queeren Aspekt des Romans.