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Rico, Oskar und die Tieferschatten

Rico, Oskar und die Tieferschatten
Buch · Roman
2008 · 220 Seiten

Das Buch thematisiert keine explizite LGBT-Handlung, zeigt aber eine intensive, queere-freundschaftliche Bindung zwischen den ungleichen Jungen Rico und Oskar, die Diversität, Akzeptanz und Liebe jenseits von Normen verkörpert.

FreundschaftKrimiBerlin-KreuzbergTiefbegabungHochbegabungKindesentführungErmittlungAndersartigkeit

In 'Rico, Oskar und die Tieferschatten' von Andreas Steinhöfel lernen wir den zehnjährigen Rico kennen, der sich selbst als 'tiefbegabt' bezeichnet. Er denkt langsam, verwechselt oft Dinge und verlässt selten sein Zuhause in der Berliner Dieffenbachstraße, da er sich leicht verirrt. Dort trifft er den hochbegabten, ängstlichen siebenjährigen Oskar, der immer einen Sturzhelm trägt und vor allem in der Welt fürchtet. Die ungleichen Jungen freunden sich an, doch als Oskar nicht zu einer Verabredung erscheint, erfährt Rico aus den Nachrichten von seiner Entführung durch den Kindesentführer 'Mister 2000', der 2000 Euro Lösegeld fordert. Mutig macht sich Rico auf die Suche, ordnet trotz seiner Denkblockaden – der 'Bingomaschine' im Kopf – Hinweise und stößt auf die mysteriösen Tieferschatten in seiner Wohnanlage.

Die Geschichte feiert eine tiefe, bedingungslose Freundschaft jenseits von Konventionen und betont Diversität durch die unterschiedlichen Begabungen der Protagonisten. Obwohl kein expliziter LGBT-Bezug vorliegt, spiegelt das Buch queere Themen wider: Die intensive, platonische Liebe zwischen Rico und Oskar als 'unpassendem Paar' in einer heteronormativen Welt, Akzeptanz von Andersartigkeit und das Überwinden von Vorurteilen. Es wurde 2008 veröffentlicht und inspirierte eine Filmreihe, die Inklusion und emotionale Intelligenz hervorhebt.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 2008
Seiten 220
ISBN 9783126741064

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