- Autor
- F. Scott Fitzgerald, geb. 1896
- Genre
- Roman
- Erscheinungsjahr
- 1925
- Seiten
- 180
- ISBN
- 9781848703629
Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald, erstmals 1925 veröffentlicht, ist ein zeitloser Klassiker der amerikanischen Literatur. Die Handlung spielt im sommerlichen Long Island der 1920er Jahre, wo der Erzähler Nick Carraway zum Börsenmakler wird und in die Welt des reichen, mysteriösen Jay Gatsby eintaucht. Gatsby, ein selbstgemachter Millionär, veranstaltet opulente Partys in der Hoffnung, seine große Liebe Daisy Buchanan zurückzugewinnen, die mit Nicks Cousine Tom verheiratet ist. Die Novelle entfaltet sich als tragische Liebesgeschichte inmitten von Reichtum, Korruption und dem Zerfall des Amerikanischen Traums, geprägt von Jazz Age-Exzess und moralischem Verfall.
Der LGBT-Bezug ergibt sich aus queeren Lesarten: Nicks ambivalente Blicke auf männliche Körper und seine enge Bindung zu Gatsby deuten auf homoerotische Untertöne hin, die Fitzgeralds eigene Bisexualität widerspiegeln sollen. Obwohl nicht explizit, laden diese Elemente zu Interpretationen ein, die queere Identitäten in der heteronormativen Oberflächenwelt beleuchten. Das Werk bleibt bedeutend als Kritik an sozialen Illusionen und ein Porträt menschlicher Sehnsüchte.
Queerer Bezug: Der große Gatsby weist queere Untertöne auf, insbesondere durch Nicks homoerotische Blicke auf Gatsby und andere Männer sowie die mutmaßliche Bisexualität des Autors F. Scott Fitzgerald. Diese Elemente ermöglichen lesbische, schwule und queere Interpretationen der Charaktere und Beziehungen.