- Autor
- Ta-Nehisi Coates, geb. 1975
- Genre
- Roman
- Erscheinungsjahr
- 2015
- Seiten
- 192
"Zwischen mir und der Welt" ist ein eindringliches Manifest von Ta-Nehisi Coates, verfasst als Brief an seinen zehnjährigen Sohn Samori. Darin reflektiert der Autor seine Kindheit in Baltimore, geprägt von Armut, Gewalt und ständiger Bedrohung durch Rassismus. Coates beleuchtet die amerikanische Geschichte der Sklaverei und deren Nachwirkungen, die bis heute Schwarze als freie Bürger auf den Straßen sterben lassen. Er thematisiert Polizeigewalt, wie den Fall von Prince Jones, und kritisiert das "Weißsein" als System der Ausbeutung und Beherrschung.
Das Werk hat einen subtilen LGBT-Bezug durch die Erwähnung von Prince Jones' Mutter, einer lesbischen Professorin, deren Leben Coates als Beispiel für Widerstand nutzt. Es unterstreicht die Intersektionalität von Rasse und sexueller Orientierung. Das Buch ist ein Meilenstein der afroamerikanischen Literatur, das zum Nachdenken über Rassismus und Identität anregt und international Anerkennung fand, unter anderem durch den National Book Award.
Queerer Bezug: Das Buch erwähnt die lesbische Mutter des Opfers Prince Jones als starke Persönlichkeit und Symbol für Widerstand gegen Rassismus. Dies hebt die Intersektionalität von Rasse und sexueller Orientierung hervor.