- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 01.01.2002
Andraya Yearwood, geboren 2002 in Georgia und aufgewachsen in Connecticut, ist eine US-amerikanische transgender Leistungssportlerin und Aktivistin. Sie erlangte internationale Bekanntheit als Sprinterin in der Highschool, wo sie ab 2017 in Mädchenwettbewerben antrat und mehrere Staatsmeisterschaften in den 100- und 200-Meter-Läufen gewann. Ihre Erfolge lösten Debatten über die Teilnahme transgender Athletinnen an Frauensport aus, einschließlich einer Klage von Eltern cisgender Läuferinnen, die Yearwood als unfair benachteiligt sah. Trotz Hass und Vorurteilen blieb sie standhaft und betonte ihre Identität als Frau.
Im Dokumentarfilm Changing the Game (2020) porträtiert, teilt Yearwood ihre Geschichte als eine von drei transgender Jugendathleten, die Diskriminierung und Kämpfe für Akzeptanz meistern. Der Film beleuchtet ihre Reise zur authentischen Selbstfindung und die Unterstützung durch Teamkolleginnen. Heute studiert sie an der North Carolina Central University Spanisch, interdisziplinäre Studien mit Fokus auf Rasse, Geschlecht und Klasse sowie Politikwissenschaft und Gender Studies. Yearwood engagiert sich weiter für trans Rechte im Sport und inspiriert als Symbol für Resilienz in der LGBT-Community.