- Nationalität
- Französisch
- Geboren
- 04.04.1958
Bernard Campan, geboren am 4. April 1958 in Agen, Frankreich, ist ein vielseitiger französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Nach seinem Schulabschluss in Tours zog er nach Paris und absolvierte die renommierte Schauspielschule Cours Simon. Sein Filmdebüt gab er 1985 in der Komödie Le téléphone sonne toujours deux fois, die er mitgeschrieben hatte. Zusammen mit Didier Bourdon und Pascal Légitimus gründete er 1989 die legendäre Comedy-Gruppe Les Inconnus, die mit Sketchen und Filmen wie Les Trois Frères (1995, als Alles kein Problem! in Deutschland) großen Erfolg feierte. Für diesen Film erhielt er 1996 den César als Bester Erstlingsregisseur.
Ab den 2000er Jahren wandte sich Campan dramatischen Rollen zu. Bekannt wurde er durch Claire – Se souvenir des belles choses (2001), für die er 2003 für den César als Bester Hauptdarsteller nominiert war. Weitere Highlights sind Die Herzen der Männer (2003), Ein Sack voll Murmeln (2016) und Glück auf einer Skala von 1 bis 10 (2021). Ein direkter Bezug zu LGBT-Themen ist in seiner Filmografie nicht prominent vertreten; sein Œuvre fokussiert sich auf Komödien, Dramen und Gesellschaftsporträts.