- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 11.04.1950
Bill Irwin, geboren am 11. April 1950 in Santa Monica, Kalifornien, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Pantomime und Clown. Als ältester von drei Geschwistern studierte er am Oberlin College in Ohio und am Ringling Brothers and Barnum & Bailey’s Clown College in Florida. Seine Karriere begann auf der Bühne mit vaudeville-artigen Auftritten, die maßgeblich zur Renaissance des amerikanischen Zirkus in den 1970er Jahren beitrugen. 1980 debütierte er im Film als Hamgravy in Robert Altmans Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag neben Robin Williams.
Bekannt wurde Irwin durch Rollen in Filmen wie Hot Shots! – Die Mutter aller Filme (1991), Rachel Getting Married (2008) und Interstellar (2014). Im Fernsehen brillierte er als Mr. Noodle in Sesame Street, als Flying Man in Ausgerechnet Alaska und in Serien wie CSI: Vegas sowie Law & Order: Special Victims Unit. Für seine Darstellung in dem Broadway-Revival von Who's Afraid of Virginia Woolf? erhielt er 2005 einen Tony Award. Ein direkter Bezug zur LGBT-Thematik ist in seiner Karriere nicht prominent dokumentiert, doch seine vielseitigen Charakterrollen tragen zur queeren Film- und Theaterkultur bei.