Craig Stott

Nationalität
Australisch
Geboren
14.04.1990

Craig Stott ist ein australischer Schauspieler, der durch seine Rollen in australischen Produktionen Bekanntheit erlangte. Geboren 1990, begann er seine Karriere früh mit der Darstellung von Fleance in der 2006er-Adaption von Shakespeares Macbeth unter der Regie von Geoffrey Wright, an der auch Sam Worthington mitwirkte. Dafür erhielt er eine Nominierung als Bester Newcomer vom Australian Film Institute.

Weitere frühe Auftritte umfassen Gastrollen in Serien wie McLeod's Daughters, City Homicide und der Comedy Kick. International bekannt wurde er 2008/09 als Josh Watkins in der ABC-Dramaserie East of Everything. Sein Durchbruch gelang ihm 2015 mit der Hauptrolle des John Caleo in Holding the Man, einer gefeierten Verfilmung der Memoiren von Timothy Conigrave. Der Film erzählt die wahre Liebesgeschichte zweier schwuler Männer über 15 Jahre, geprägt von Romantik und dem Kampf gegen AIDS. Stott, selbst offen schwul, verlor für die Rolle 11 Kilo und lieferte eine herzzerreißende Performance ab, die ihm viel Anerkennung einbrachte.

In weiteren Projekten wie dem Kurzfilm Haven (2015) und Nigerian Prince (2018) zeigte er sein vielseitiges Talent. Stott studierte zuvor Politik am University of Melbourne.

Filmografie