Daniel Day-Lewis

Nationalität
Britischer
Geboren
29.04.1957

Daniel Day-Lewis, geboren am 29. April 1957 in London, gilt als einer der größten Schauspieler seiner Generation. Als Sohn der britischen Kulturelite begann er seine Karriere am Theater und im Film, wo er durch intensive Methodenacting berühmt wurde. Bekannte Rollen umfassen den brutalen Bandenführer Bill der Schneider in Martin Scorseses 'Gangs of New York', den gelähmten Künstler Christy Brown in 'Mein linker Fuß' für den er 1990 seinen ersten Oscar erhielt, den skrupellosen Ölmagnaten Daniel Plainview in 'There Will Be Blood' (zweiter Oscar 2008) sowie Abraham Lincoln in Steven Spielbergs Epos (dritter Oscar 2013). Sein letzter Film war 'Der seidene Faden' von Paul Thomas Anderson, in dem er den exzentrischen Modeschöpfer Reynolds Woodcock verkörperte, bevor er sich 2017 aus dem Schauspiel zurückzog.

Neben der britischen besitzt Day-Lewis die irische Staatsbürgerschaft. Ein direkter Bezug zu LGBT-Themen findet sich in seiner Darstellung von Reynolds Woodcock, dessen komplexe Beziehungen und exzentrische Persönlichkeit queere Untertöne aufweisen, wenngleich der Film primär ein Porträt männlicher Kreativität und Isolation ist. Day-Lewis' nuancierte Leistungen machen ihn zu einem Meilenstein des Kinos.

Filmografie