Dominique Sanda

Nationalität
Französisch
Geboren
11.03.1951

Dominique Sanda, geboren als Dominique Marie-Françoise Renée Varaigne, ist eine französische Schauspielerin, die in den 1970er Jahren ihre größten Erfolge feierte. Nach einer frühen Ehe und Scheidung arbeitete sie zunächst als Fotomodell, bevor sie 1969 mit Robert Bressons Die Sanfte ihr Filmdebüt gab. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der bisexuellen Anna Quadri in Bernardo Bertoluccis Der große Irrtum (1970), einem Film mit explizitem LGBT-Bezug.

Weitere Ikonenrollen folgten: Micòl in Vittorio de Sicas Der Garten der Finzi-Contini (1970), Hermine in Der Steppenwolf (1973) sowie Ada in Bertoluccis Epos 1900 (1976). Für ihre Darstellung der Irene in Mauro Bologninis Das Erbe der Ferramonti (1976) erhielt sie den Darstellerpreis in Cannes. Sanda spielte u.a. unter Regie von John Huston, Liliana Cavani (Jenseits von Gut und Böse, 1979) und Jacques Demy. Später war sie in Die purpurnen Flüsse (2000) und TV-Produktionen wie Der Zug (1988) zu sehen. Sie tritt vorwiegend in italienisch-französischen Produktionen auf.

Filmografie