- Nationalität
- Belgisch
- Geboren
- 29.08.1981
Émilie Dequenne war eine belgische Schauspielerin, die mit nur 17 Jahren durch ihre Hauptrolle im Sozialdrama Rosetta (1999) international bekannt wurde. Für ihre intensive Darstellung der titelgebenden jungen Frau aus prekären Verhältnissen erhielt sie in Cannes den Preis als beste Darstellerin. Ihr Debüt markierte den Beginn einer beeindruckenden Karriere, in der sie sich durch bodenständige, beharrliche und eigensinnige Figuren auszeichnete.
Weitere bekannte Rollen folgten, darunter Marianne de Morangias in dem Abenteuerfilm Pakt der Wölfe (2001). Sie war auch in internationalen Produktionen wie der Serie The Missing zu sehen und erhielt 2021 den César als beste Nebendarstellerin. Trotz einer seltenen Krebserkrankung, die sie 2023 öffentlich machte, drehte Dequenne bis Ende 2024 weiter, zuletzt in dem Thriller Survive. Sie verstarb am 16. März 2025 im Alter von 43 Jahren in Frankreich.
Ein direkter Bezug zu LGBT-Themen in ihrer Filmografie ist nicht prominent dokumentiert; ihr Œuvre umfasst vorwiegend Dramen, Thriller und historische Stoffe.