Félix Maritaud

Nationalität
Französisch
Geboren
12.12.1992

Félix Maritaud, geboren am 12. Dezember 1992 in Nevers, ist ein französischer Schauspieler, der sich vor allem durch Rollen in der queeren Kinematografie einen Namen gemacht hat. Er verkörpert häufig Figuren aus der Schwulenszene, darunter Stricher und Drag Queens, und bringt diesen Charakteren eine rohe Authentizität entgegen.

Sein Durchbruch gelang ihm 2017 mit einer größeren Rolle in Robin Campillos Oscarnominierten Drama 120 BPM, das die AIDS-Aktivisten-Szene der 1990er Jahre beleuchtet. 2018 folgte die Hauptrolle im kontroversen Film Sauvage, in dem er als obdachloser Stricher agiert und dafür Auszeichnungen bei den Filmfestspielen von Cannes sowie den Prix Lumières erhielt. Weitere markante Auftritte hatte er in Jonas und im kanadischen Drama Solo (2023), wo er als Drag Queen Olivier eine leidenschaftliche Beziehung eingeht.

Maritaud, der offen seine feminine Ausstrahlung thematisiert, kritisiert in Interviews heteronormative Regisseure und festigt seinen Status als Shooting Star des französischen Independent-Kinos mit starkem LGBT-Bezug.

Filmografie