- Nationalität
- Irisch
- Geboren
- 10.12.1941
Fionnula Flanagan, geboren als Fionnghuala Manon Flanagan, ist eine renommierte irische Schauspielerin, die am 10. Dezember 1941 in Dublin das Licht der Welt erblickte. Sie erhielt ihre Theaterausbildung in Dublin und der Schweiz und debütierte 1967 im Film „Ulysses“ als Gerty McDowell, einer Rolle, die sie als Expertin für James Joyce etablierte. 1968 zog sie nach Los Angeles, wo sie 1972 den Psychiater Garrett O’Connor heiratete.
Ihre Karriere umfasst Theater, Film und Fernsehen. 1976 gewann sie einen Emmy für ihre Rolle in der Miniserie „Rich Man, Poor Man“. Bekannte Filme sind „The Others“ (2001) mit Nicole Kidman, „Waking Ned“ (1998), „The Guard“ (2011) und „Transamerica“ (2005), in dem sie eine unterstützende Mutterfigur in einer Geschichte über Transgender-Themen verkörpert. In der Serie „Lost“ spielte sie die mysteriöse Eloise Hawking. Am Theater brillierte sie in Joyce-Adaptionen wie „James Joyce’s Women“, die sie selbst inszenierte, und erhielt Tony-Nominierungen.
Flanagan ist bekannt für ihre vielseitigen Charaktere und ihre Verbindung zur irischen Kultur, ohne direkten prominenten LGBT-Bezug in ihrer Biografie, doch Rollen wie in „Transamerica“ thematisieren queere Identitäten sensibel.