- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 15.11.1931
John Kerr war ein US-amerikanischer Schauspieler, der am 15. November 1931 in New York City geboren wurde und am 2. Februar 2013 in Pasadena verstarb. Er begann seine Karriere in den 1950er Jahren mit seinem Filmdebüt in Vincente Minnellis Drama Die Verlorenen (1955), wo er neben Lauren Bacall und Richard Widmark den jungen Patienten Steven Holt spielte. Kurz darauf folgte die Hauptrolle des Lieutenants Joe Cable in der Musical-Verfilmung Süd-Pazifik (1958), in der er rassistische Vorurteile überwand und eine Beziehung zu einer polynesischen Frau einging – eine Rolle, die Themen von Toleranz und Akzeptanz ansprach.
In den 1960er Jahren glänzte Kerr in Filmen wie SOS für Flug T 17 (1960) als Pilot Mike Rule und Das Pendel des Todes (1961). Im Fernsehen übernahm er Hauptrollen in Serien wie Arrest and Trial als stellvertretender Bezirksstaatsanwalt Barry Pine und Peyton Place als John Fowler. Später hatte er wiederkehrende Auftritte in Die Straßen von San Francisco, FBI, Columbo und Police Story. Obwohl kein expliziter LGBT-Bezug dokumentiert ist, thematisierte seine Arbeit oft soziale Barrieren und Vorurteile, was in queeren Kontexten relevant sein kann. Kerrs Karriere umfasste über 17 Jahre mit zahlreichen Gastrollen in ikonischen Produktionen.