Kostja Ullmann

Nationalität
Deutsch
Geboren
30.05.1984

Kostja Ullmann, geboren am 30. Mai 1984 in Hamburg, ist ein deutscher Schauspieler aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater war Schauspieler und Agenturleiter, seine Mutter indischstämmige Balletttänzerin. Bereits mit elf Jahren stand er auf der Bühne des Ernst-Deutsch-Theaters und debütierte 1996 im Fernsehen mit „Alphateam“. Nach frühen Rollen in Serien wie „Zwei Männer am Herd“ und „Großstadtrevier“ feierte er 2004 sein Kinodebüt mit „Sommersturm“, wo er als Tobi in einem Rudercamp gegen die schwule Mannschaft „Die Queerschläger“ antrat – ein Film mit spürbarem LGBT-Bezug.

Weitere Erfolge folgten mit Filmen wie „Verfolgt“ (2005), in dem er eine sadomasochistische Beziehung verkörperte, und der Zeitreise-Trilogie „Rubinrot“ (2013), „Saphirblau“ (2014) sowie „Smaragdgrün“ (2016). Fernsehhighlights umfassen „Das Wunder von Berlin“ (2008), „Mein eigen Fleisch und Blut“ (2011, Bambi-Nominierung) und „Mein Blind Date mit dem Leben“ (2017). Ullmann erhielt Auszeichnungen wie den New Faces Award und den Günter-Strack-Fernsehpreis. Er lebt verheiratet in Hamburg und drehen kontinuierlich, zuletzt in „Paradise“ (2023).

Filmografie