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Léa Seydoux

Léa Seydoux, geboren am 1. Juli 1985 in Paris, ist eine der führenden französischen Schauspielerinnen ihrer Generation. Sie entstammt einer einflussreichen Familie aus der Filmbranche und begann ihre Karriere mit kleineren Rollen in französischen Produktionen. Ihr internationaler Durchbruch gelang 2008 mit dem Film La Belle Personne, gefolgt von Auftritten in Quentin Tarantino's Inglourious Basterds (2009). Besonders bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Emma in Abdellatif Kechiches kontroversem Drama Les amours imaginaires (Tomboy) – nein, La Vie d'Adèle (2013), das den Goldenen Palmen in Cannes gewann und eine explizite lesbische Liebesgeschichte darstellt. Diese Darstellung brachte ihr weltweite Anerkennung und etablierte ihren Status als Ikone queerer Kinoerzählungen.

Seydoux brillierte weiter in James-Bond-Filmen als Madeleine Swann (Spectre, 2015; No Time to Die, 2021), Wes Andersons The French Dispatch (2021) und als Titelfigur in Portrait einer jungen Frau in Flammen (2019) von Céline Sciamma, einer weiteren lesbischen Romanze. Ihre Vielseitigkeit erstreckt sich über Dramen, Komödien und Blockbuster. Seydoux ist mehrfach für den César nominiert und verkörpert Eleganz und Intensität. Mit ihrer Präsenz in queeren Narrativen trägt sie maßgeblich zur Sichtbarkeit von LGBT-Themen im Kino bei.

Fakten
Nationalität Frankreich
Geboren 01.07.1985

Filmografie

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