- Nationalität
- Französisch
- Geboren
- 30.09.1975
Marion Cotillard, geboren am 30. September 1975 in Paris, wuchs in einer schauspielerischen Familie auf. Ihre Eltern waren beide Theaterdarsteller, was sie früh mit der Bühne vertraut machte. Ihre Karriere begann Mitte der 1990er Jahre mit kleineren Rollen, darunter ihr Kinodebüt 1994 in 'Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte'. Der Durchbruch gelang ihr 1998 mit der Actionkomödie 'Taxi', in der sie als Polizistin Lilly Bertineau ein Millionenpublikum begeisterte. Fortsetzungen wie 'Taxi 2' und 'Taxi 3' festigten ihren Status in Frankreich.
International wurde sie 2003 in Tim Burtons 'Big Fish' bekannt, gefolgt von einem César als beste Nebendarstellerin für 'Mathilde – Eine große Liebe' (2004). Der Höhepunkt ihrer Laufbahn war 2007 die Verkörperung von Édith Piaf in 'La vie en rose', für die sie einen Oscar, Golden Globe, BAFTA und César erhielt – als erste für eine französischsprachige Leistung. Weitere Erfolge folgten in 'Inception' (2010), 'Der Geschmack von Rost und Knochen' (2012) und 'Zwei Tage, eine Nacht' (2014), die ihr eine zweite Oscarnominierung einbrachte. Cotillard engagiert sich als Umweltschützerin für Greenpeace. Ein direkter Bezug zu LGBT-Themen ist in ihrer Filmografie nicht prominent vertreten.