Matt Dillon

Nationalität
Amerikanisch
Geboren
18.02.1964

Matt Dillon, geboren am 18. Februar 1964 in New Rochelle, New York, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der mit seiner markanten Präsenz in über 60 Filmen und Serien beeindruckt. Sein Karrierehöhepunkt begann früh: 1979 debütierte er in dem Teenager-Drama Wut im Bauch und wurde durch Rollen als rebellischer Jugendlicher in Filmen wie Die Outsider (1983) neben Tom Cruise bekannt. Ende der 1980er Jahre wechselte er ins Independent-Kino, brillierte als drogenabhängiger Bob in Gus Van Sants Drugstore Cowboy (1989) und erhielt dafür den Independent Spirit Award.

Einem breiten Publikum wurde er 1998 als Privatdetektiv in der Komödie Verrückt nach Mary und als zwielichtiger Lehrer in Wild Things vertraut. Der internationale Durchbruch gelang 2005 mit der kontroversen Rolle des rassistischen Polizisten Officer Ryan in L.A. Crash, wofür er einen Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert wurde, sowie Independent Spirit- und SAG-Awards erhielt. Dillon inszenierte auch City of Ghosts (2002) und sprach Jack Kerouacs Werke für eine Grammy-Nominierung. Ein direkter LGBT-Bezug fehlt in seiner Filmografie, doch seine Arbeit mit Regisseur Gus Van Sant, bekannt für queere Themen, verbindet ihn indirekt damit. Kürzlich verkörperte er Marlon Brando in der Biografie Maria (2024).

Filmografie