- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 21.03.1962
Matthew Broderick, geboren am 21. März 1962 in New York City, ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Als Sohn des Schauspielers James Broderick wuchs er in einer künstlerischen Familie auf und feierte 1983 mit seiner Kinohauptrolle in „WarGames – Kriegsspiele“ sein Debüt. Der Durchbruch gelang ihm 1986 als charmanter Schüler Ferris Bueller in der Kultkomödie „Ferris macht blau“, die ihn zum Star des Brat Pack machte.
In den folgenden Jahren zeigte Broderick sein schauspielerisches Spektrum in Filmen wie dem Oscar-prämierten Kriegsdrama „Glory“ (1989), der satirischen Komödie „Das Kuckucksei“ (1992) oder „Election“ (1999). Er lieh Simba in „Der König der Löwen“ (1994) seine Stimme und inszenierte 1996 den Film „Eine Liebe für die Unendlichkeit“, in dem er den Physiker Richard Feynman verkörperte. Weitere Erfolge feierte er in Musicals wie der Verfilmung von „The Producers“ (2005), die Themen wie Schwule und Nazis satirisch aufgriff.
Trotz privater Tragödien, wie einem schweren Autounfall 1987, blieb Broderick aktiv am Theater und in Hollywood. Verheiratet mit Sarah Jessica Parker, tritt er gelegentlich in deren Serien auf. Ein direkter LGBT-Bezug in seiner Biografie ist nicht prominent, doch Rollen in queeren Kontexten unterstreichen seine Vielseitigkeit.