Nina Hoss

Nationalität
Deutsch
Geboren
07.07.1975

Nina Hoss, geboren am 7. Juli 1975 in Stuttgart, ist eine der führenden deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch' in Berlin ab 1995 und erhielt bereits währenddessen ein Engagement am Deutschen Theater Berlin, das bis 2012 andauerte. Seit 2013 steht sie auf der Bühne der Schaubühne am Lehniner Platz.

Im Film etablierte sie sich mit Rollen in Produktionen wie 'Das Mädchen Rosemarie' (1996), 'Die weiße Massai' (2005), 'Elementarteilchen' (2006) und 'Jerichow' (2008). Für ihre Darstellung in 'Yella' gewann sie 2007 den Silbernen Bären der Berlinale, gefolgt vom Deutschen Filmpreis 2008. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch Rollen in 'Homeland', 'Phoenix' (2014) und 'TÁR' (2022), die ihren Durchbruch in Hollywood besiegelten. Weitere Highlights sind 'Barbara' (2012) und 'Anonyma - Eine Frau in Berlin' (2008). Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Aus einer künstlerischen Familie stammend – Vater Regisseur, Mutter Schauspielerin –, engagiert sich Hoss politisch für Frauenrechte und Umweltschutz. Ein direkter LGBT-Bezug in ihrer Filmografie ist nicht prominent dokumentiert, doch ihre vielseitigen Rollen umfassen oft komplexe weibliche Charaktere.

Filmografie