- Nationalität
- Französisch
- Geboren
- 14.11.1988
Nina Meurisse, geboren am 14. November 1988 in Caen, ist eine französische Filmschauspielerin, die sich durch nuancierte und intensive Darstellungen einen Namen im europäischen Kino gemacht hat. Bereits mit 11 Jahren debütierte sie in Patricia Mazuys Film Die Schule der verlorenen Mädchen an der Seite von Isabelle Huppert als Lucie de Fontenelle, was ihren Einstieg in die Schauspielwelt markierte. Ursprünglich ausgebildet im Gesang, Harfenspiel, Klavier und Tanz am Conservatoire de Caen, widmete sie sich schließlich voll dem Schauspiel.
In ihrer Karriere übernahm sie zahlreiche Rollen in Kurz- und Spielfilmen, oft in Nebenrollen, bevor sie 2019 in Boris Lojkines Camille die Hauptrolle der Journalistin Camille Lepage verkörperte. Für diese Leistung erhielt sie 2020 den Prix Lumières als Beste Nachwuchsdarstellerin und eine César-Nominierung. Bekannt wurde sie auch durch Filme wie Petite Maman – Als wir Kinder waren von Céline Sciamma, Der Duft des Goldes, Point Blank – Bedrohung im Schatten sowie Serien wie Glacé – Ein eiskalter Fund, Mixte und The Brigade. Ein expliziter LGBT-Bezug in ihrer Filmografie ist nicht prominent dokumentiert, doch ihre Arbeit mit Regisseurin Céline Sciamma, bekannt für queere Themen, deutet auf Nähe zu diesem Spektrum hin.