- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 01.10.1950
Randy Quaid, geboren am 1. Oktober 1950 in Houston, Texas, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der seit den frühen 1970er-Jahren für seine vielseitigen Charakterrollen bekannt ist. Er ist der ältere Bruder von Dennis Quaid und begann seine Karriere mit dem Debüt in Peter Bogdanovichs Klassiker 'Die letzte Vorstellung'. Für seine Rolle in 'Das letzte Kommando' erhielt er 1973 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller.
Quaid wurde besonders populär durch die komische Figur des chaotischen Cousin Eddie in der 'National Lampoon's Vacation'-Reihe, darunter 'Die schrillen Vier auf Achse', 'Schöne Bescherung' und 'Viva Las Vegas – Hoppla, wir kommen'. Weitere Erfolge feierte er in Filmen wie 'Independence Day', 'Kingpin' und als Colonel Tom Parker in der Miniserie 'Elvis'. Für seine Darstellung von Präsident Lyndon B. Johnson in 'LBJ: The Early Years' gewann er einen Golden Globe. Von 1985 bis 1991 war er Teil des Ensembles bei 'Saturday Night Live'.
Ein markanter LGBT-Bezug findet sich in 'Brokeback Mountain' (2005), wo er den homophoben Rancher Joe Aguirre spielte, eine Rolle, die ihm eine Nominierung für den Screen Actors Guild Award einbrachte. Trotz privater Skandale bleibt Quaid ein gefragter Charakterdarsteller.