Robert Sean Leonard

Nationalität
Amerikanisch
Geboren
28.02.1969

Robert Sean Leonard, geboren am 28. Februar 1969 in Westwood, New Jersey, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der durch seine nuancierten Darstellungen in Film und Fernsehen Bekanntheit erlangte. Seine Karriere begann in den 1980er Jahren mit Rollen in Filmen wie 'The Manhattan Project' (1986), für die er als Newcomer viel Lob erhielt. Der Durchbruch gelang ihm mit der Hauptrolle in 'Dead Poets Society' (1989) neben Robin Williams, wo er als sensibler Schüler Neil Perry überzeugte.

International wurde Leonard durch seine langjährige Rolle als Dr. James Wilson in der Kultserie 'Dr. House' (2004–2012) berühmt. Der treue Freund des exzentrischen Dr. Gregory House prägte die Serie maßgeblich. Weitere Auftritte hatte er in Serien wie 'The Blacklist', 'Falling Skies' und 'The Good Wife'. Im Theater war er erfolgreich am Broadway, unter anderem in 'Breaking the Code' über Alan Turing, was einen subtilen Bezug zur queeren Geschichte aufweist, da Turing eine Ikone der LGBT-Community ist. Leonard, der offen mit seiner privaten Sexualität umgeht, verkörperte in dieser Rolle einen homosexuellen Mathematiker und Codeknacker. Trotz einiger Pausen bleibt er ein gefragter Charakterdarsteller.

Filmografie