Sabine Timoteo

Nationalität
Schweizerisch
Geboren
25.03.1975

Sabine Timoteo, geboren als Sabine Hagenbüchle, ist eine renommierte Schweizer Schauspielerin. Sie kam am 25. März 1975 in Bern zur Welt und wuchs teilweise in den USA und Lausanne auf. Ihre Karriere begann mit einer Tanzausbildung an der Schweizerischen Ballettberufsschule (1991–1993), gefolgt von Engagements an der Deutschen Oper Düsseldorf und Tourneen mit der Butoh-Tanzgruppe Compagnie Ariadone.

Der Durchbruch gelang ihr 2000 mit der Hauptrolle der Prostituierten Marie in Philip Grönings Film L’amour, l’argent, l’amour, für die sie den Schweizer Filmpreis und den Bronzenen Leoparden in Locarno erhielt. Weitere Auszeichnungen folgten, darunter der Adolf-Grimme-Preis für Die Freunde der Freunde (2002) von Dominik Graf und ein weiterer Schweizer Filmpreis für Nebenwirkungen (2008). Bekannte Rollen spielte sie in Filmen wie Christian Petzolds Gespenster (2005), Matthias Glasners Der freie Wille (2006), Jakob M. Erwas Die Mitte der Welt (2016) – als Mutter des schwulen Protagonisten – sowie in Chaos und Stille (2024).

Mit über 50 Filmen in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern gilt Timoteo als vielseitige Darstellerin gebrochener, intensiver Frauenfiguren. Ein direkter LGBT-Bezug zeigt sich in ihrer Rolle in Die Mitte der Welt, einem Coming-of-Age-Drama mit queeren Themen.

Filmografie