- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 11.11.1960
Stanley Tucci, geboren am 11. November 1960 in Peekskill, New York, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor italienischer Abstammung. Er studierte Schauspiel an der SUNY Purchase und debütierte 1985 im Film „The Almighty Dollar“. Bekannt wurde er durch Nebenrollen in Filmen wie „Die Teufelsadvokatin“ (1997) neben Keanu Reeves und Al Pacino, wo er den zynischen Polizisten Eddie Barzoon spielte, sowie als Nigel Kipling in „Der Teufel trägt Prada“ (2006).
In „Hungry Hearts“ (2002), das er selbst inszenierte und mitco-schrieb, übernahm er die Hauptrolle eines homosexuellen Mannes, der seine Sexualität hinter einer heterosexuellen Fassade verbirgt – eine der wenigen explizit queeren Rollen in seiner Karriere. Weitere Highlights sind seine Darstellung des CIA-Direktors in „Jack Ryan – Shadow Recruit“ (2014), die des Arztes in „The Lovely Bones“ (2009) und seine Emmy-prämierte Rolle als Richter in der Serie „Murder One“. Tucci erhielt zwei Oscar-Nominierungen: 2011 als bester Nebendarsteller in „The King’s Speech“ und 2022 als bester Hauptdarsteller in „Supernova“, wo er einen Mann mit Demenz verkörperte. Seine Vielseitigkeit und markante Präsenz machen ihn zu einem gefeierten Charakterdarsteller.