Timothy Hutton

Nationalität
Amerikanisch
Geboren
16.08.1960

Timothy Hutton, geboren am 16. August 1960 in Malibu, Kalifornien, ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Er erlangte internationalen Ruhm durch seine Rolle im Familiendrama Eine ganz normale Familie (1980) unter der Regie von Robert Redford. Mit nur 20 Jahren gewann er den Oscar als bester Nebendarsteller – als jüngster männlicher Preisträger in einer Schauspielkategorie. Den Preis widmete er seinem verstorbenen Vater Jim Hutton, ebenfalls Schauspieler.

In den 1980er Jahren brillierte er in Filmen wie Die Kadetten von Bunker Hill (1981), Daniel (1983) über die Rosenbergs und Der Falke und der Schneemann (1985). Später folgten Rollen in French Kiss (1995), Das geheime Fenster (2004) und dem Biopic Kinsey – Die Wahrheit über Sex (2004), das die Erforschung der menschlichen Sexualität thematisiert. Im Fernsehen überzeugte er in Serien wie Leverage (2008–2012), American Crime (2015–2017), Spuk in Hill House (2018) und Tom Clancy's Jack Ryan.

Trotz kommerzieller Schwankungen bleibt Hutton für seine vielseitigen Darstellungen geschätzt. Ein direkter LGBT-Bezug in seiner Biografie ist nicht dokumentiert, doch Rollen wie in Kinsey berühren queere Themen.

Filmografie