Yance Ford

Nationalität
Amerikanisch
Geboren
01.01.1994

Yance Ford ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer, Regisseur und Produzent, der sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Gewalt und sozialer Ungerechtigkeit auseinandersetzt. Geboren vor 1994 auf Long Island, New York, studierte Ford am Hamilton College und absolvierte 1994. Die Karriere begann bei der PBS-Dokumentarserie P.O.V. als Serienproduzentin, wo sie für die Auswahl und Präsentation von Filmen verantwortlich war. 2007 produzierte sie The Ballad of Esequiel Hernández mit Tommy Lee Jones als Sprecher.

Ihr Regiedebüt Strong Island (2017) thematisiert den ungelösten Mord an ihrem Bruder William Ford Jr. 1992 durch einen weißen Polizisten und wurde beim Sundance Film Festival mit dem U.S. Documentary Special Jury Award ausgezeichnet. Der Film erhielt Oscar- und Emmy-Nominierungen und beleuchtet systemischen Rassismus. 2024 folgte Power, eine Untersuchung der Polizeigeschichte in den USA unter Berücksichtigung von Rasse, Klasse und Machtstrukturen, erneut in der Sundance-Premieres-Sektion. Als transgender Frau ist Ford ein prominentes Gesicht in der queeren Filmcommunity und trägt zu einer inklusiveren Dokumentarlandschaft bei.

Filmografie