- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 13.05.1944
Armistead Maupin, geboren am 13. Mai 1944 in Washington, D.C., ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der vor allem durch seine ikonische Romanreihe "Stadtgeschichten" (Original: "Tales of the City") bekannt wurde. Nach einem Studium der englischen Literatur an der University of North Carolina arbeitete er als Reporter für Nachrichtenagenturen und schrieb für Publikationen wie Andy Warhols "Interview", die "New York Times" und die "Los Angeles Times".
Ab 1974 veröffentlichte Maupin die "Stadtgeschichten" als tägliche Fortsetzungsromane in der "San Francisco Chronicle". Die neunbändige Serie, die später als Bücher erschien, schildert das farbenfrohe Leben einer Hausgemeinschaft in San Francisco und thematisiert über Jahrzehnte gesellschaftliche Veränderungen: von der sexuellen Befreiung der 1970er Jahre über die AIDS-Krise bis hin zum Kampf um die Ehe für alle. Mit schwulen Protagonisten und einer queeren Ensemble-Cast zählt die Reihe zu den Meilensteinen der LGBT-Literatur und erhielt Kultstatus.
Weitere Werke umfassen "Maybe the Moon" (dt. "Die Kleine") und "The Night Listener" (dt. "Der nächtliche Lauscher"). Maupin, der offen schwul ist und mit einem Mann verheiratet war, lebt heute in London.