Das Buch thematisiert Armistead Maupins Coming-out als schwuler Mann aus konservativer Südstaaten-Familie und die Bildung einer queeren 'logischen Familie' in San Francisco. Es ist ein Meilenstein der LGBTI-Literatur, der Authentizität und Akzeptanz feiert.
„Logical Family“ ist die autobiografische Erzählung von Armistead Maupin, in der er sein Leben vom konservativen Süden der USA bis zum Aufstieg als schwuler Autor in San Francisco schildert. Aufgewachsen in North Carolina in einer segregierten, traditionellen Familie, wo sein Vater unversöhnliche Ansichten zum Bürgerkrieg und zu Menschen of Color pflegte, spürte Maupin früh eine innere Zerrissenheit. Seine Mutter und Schwester waren die Einzigen, die ihn wirklich verstanden. Der Memoiren berichtet von seiner sexuellen Entdeckung – er verlor seine Jungfräulichkeit an einen Mann – und seinem Weg zur Selbstfindung.
Der starke LGBT-Bezug liegt in Maupins Coming-out-Geschichte und der Schaffung einer „logischen Familie“ – jener gewählten Gemeinschaft, die den Erwartungen der leiblichen Familie trotzt und emotionale Unterstützung bietet. Besonders relevant in Zeiten politischer Spaltungen, feiert das Buch die queere Identität, Freundschaft und Akzeptanz. Maupins humorvoller, ehrlicher Stil macht es zu einem inspirierenden Werk für die LGBTI-Community, das Vorurteile aufbricht und die Kraft der Authentizität betont.
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