- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 16.08.1954
Benjamin Alire Sáenz, geboren am 16. August 1954 in Doña Ana County, New Mexico, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Lyriker mexikanischer Herkunft. Als viertes von sieben Kindern wuchs er auf einem kleinen Bauernhof nahe Las Cruces auf. Nach einem BA-Abschluss in Geisteswissenschaften und Philosophie am St.-Thomas-Seminar in Denver studierte er Theologie in Leuven und war kurzzeitig als Priester in El Paso tätig. Später promovierte er teilweise an der Stanford University und lehrt heute Kreatives Schreiben an der University of Texas in El Paso.
Sein Debütgedichtband Calendar of Dust erhielt 1992 den American Book Award. 2013 gewann er als erster Latino den PEN/Faulkner Award für Everything Begins & Ends at the Kentucky Club. Bekannt wurde er vor allem durch den Jugendroman Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (2012), eine sensible Coming-of-Age-Geschichte über Freundschaft, Familie und die Entdeckung der Homosexualität zweier mexikanischstämmiger Jungen in den 1980er Jahren. Sáenz outete sich im Alter von 54 Jahren und verarbeitet in seinen Werken oft Themen der Identität, Liebe und Selbstfindung in der LGBT-Community.