Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Autor
Benjamin Alire Sáenz, geb. 1954
Genre
Roman
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
359

Im Sommer 1987 in El Paso, Texas, lernen die beiden mexikanisch-amerikanischen Teenager Aristoteles 'Ari' Mendoza und Dante Quintana sich in einem Schwimmbad kennen. Ari, ein stiller Einzelgänger aus einer Arbeiterfamilie, ist fasziniert von Dantes Offenheit, Kunstinteresse und Schwimmkünsten. Die beiden werden unzertrennliche Freunde, teilen Geheimnisse, philosophieren über das Universum und erleben Abenteuer – darunter rettet Ari Dante vor einem Auto und verletzt sich schwer.

Dante zieht mit seiner Familie für ein Jahr nach Chicago, doch Briefe halten ihre Verbindung aufrecht. Dante gesteht seine homosexuelle Orientierung und seine Gefühle für Ari, was diesen zunächst überfordert und ängstigt. Nach Dantes Rückkehr kulminieren innere Kämpfe in Gewalt und Selbstzweifeln, bis Ari seine eigene Liebe zu Dante erkennt und akzeptiert. Unter dem Sternenhimmel küssen sie sich erstmals.

Benjamin Alire Sáenz' Coming-of-Age-Roman beleuchtet zart die Entdeckung der eigenen Identität, Freundschaft und erste Liebe. Der starke LGBT-Bezug liegt in der schwulen Liebesgeschichte zweier Jungen, die Vorurteile, Scham und Akzeptanz thematisiert. Als moderner Klassiker der queeren Jugendliteratur feierte es Erfolge wie den Printz Award und inspirierte eine Verfilmung.

Queerer Bezug: Das Buch erzählt die sensible Coming-out-Geschichte zweier mexikanisch-amerikanischer Teenager, die ihre gegenseitige schwule Liebe entdecken und akzeptieren. Es thematisiert Scham, Vorurteile und familiäre Unterstützung in den 1980er Jahren.