Bernhard Schlink

Nationalität
Deutsch
Geboren
06.07.1944

Bernhard Schlink, geboren 1944 in Großdornberg bei Bielefeld, ist ein deutscher Jurist, Professor und international erfolgreicher Schriftsteller. Er wuchs in Heidelberg auf, studierte Jura in Heidelberg und Berlin, promovierte 1975 und habilitierte 1981. Schlink lehrte an Universitäten wie Bonn, Frankfurt und der Humboldt-Universität zu Berlin, war Richter am Verfassungsgerichtshof Nordrhein-Westfalen und beteiligte sich nach der Wende an der Verfassungsarbeit in der DDR.

Seine literarische Karriere begann 1987 mit dem Kriminalroman Selbs Justiz, verfasst mit Walter Popp. Es folgten Selbs Betrug (1992), Selbs Mord (2001) und Die gordische Schleife (1988), die Auszeichnungen wie den Friedrich-Glauser-Preis erhielten. Der Durchbruch gelang 1995 mit Der Vorleser, einem Bestseller in über 50 Sprachen, der 2008 von Stephen Daldry verfilmt wurde und Preise einheimste. Weitere Werke umfassen Das Wochenende und Das späte Leben (2023). Ein direkter LGBT-Bezug in seinen Werken ist nicht prominent dokumentiert, doch Der Vorleser thematisiert komplexe Beziehungen und Identitäten.

Bücher