- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 01.01.1990
Brit Bennett, geboren 1990 in Kalifornien, ist eine der vielversprechendsten US-amerikanischen Schriftstellerinnen ihrer Generation. Sie wuchs im südlichen Kalifornien auf, ihr Vater war Staatsanwalt in Los Angeles. Bennett studierte an der Stanford University und der University of Michigan. Ihr Durchbruch gelang 2014 mit dem Essay „I don’t know what to do with good white people“, der Rassismus und weiße Privilegien thematisierte.
2016 debütierte sie mit dem Roman „The Mothers“ („Die Mütter“), der von Freundschaft, Geheimnissen und moralischen Dilemmata in einer afroamerikanischen Gemeinde handelt und für den PEN/Robert W. Bingham Prize nominiert wurde. Ihr zweiter Roman „The Vanishing Half“ („Die verschwindende Hälfte“, 2020) wurde ein internationaler Bestseller. Er erzählt von hellhäutigen Zwillingsschwestern, die unterschiedliche Wege einschlagen – eine lebt als Schwarze, die andere als Weiß passierend – und beleuchtet Themen wie Identität, Rassismus und Familiendynamiken.
Bennett‘s Werke engagieren sich stark mit afroamerikanischen Erfahrungen, ohne expliziten LGBT-Bezug, und werden als spirituelle Nachfolge von Toni Morrison gelobt. Ihre Essays erschienen in The New Yorker und The Paris Review.