- Nationalität
- Deutsch
- Geboren
- 21.12.1960
Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, ist eine der renommiertesten deutschen Autorinnen zeitgenössischer Literatur. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie in München, Paris und Berlin. Ihr literarisches Debüt gab sie 1994 mit dem Erzählband 'Entfernung'. Bekannt wurde sie durch Romane wie 'Pigafetta' (1997), der den Aspekel-Preis erhielt, 'Johanna' (2002) und 'Heiligenanstalt' (2018). Hoppe erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse (2008), den Georg-Büchner-Preis (2017) und den Heinrich-Böll-Preis (2022). Ihre Werke zeichnen sich durch präzise Sprache, historische Bezüge und philosophische Tiefe aus.
In ihrem autobiografisch gefärbten Roman 'Hoppe' (2024) beleuchtet sie ihre Kindheit und Jugend in Hameln, die Beziehung zu ihrem Vater und Themen wie Verlust und Identität. Ein expliziter LGBT-Bezug ist in ihrem Œuvre nicht prominent dokumentiert; ihre Prosa erkundet vielmehr universelle menschliche Erfahrungen mit subtiler Sensibilität für Randfiguren und Außenseiter. Hoppe lebt in Berlin und Griechenland.