- Autor
- Felicitas Hoppe, geb. 1960
- Genre
- Roman
- Erscheinungsjahr
- 2020
- Seiten
- 224
- ISBN
- 9783455086386
"Tanz auf dem Vulkan" von Felicitas Hoppe ist ein fiktiver Roman, der als autobiografische Biografie der Autorin selbst gestaltet ist. Die Ich-Erzählerin, eine Biografin namens Felicitas Hoppe, schildert ihre Kindheit und Jugend in der Tradition des Märchens vom Rattenfänger von Hameln. Ohne klassische Handlung oder Dialoge webt sie literarische und reale Welten nahtlos ineinander, indem sie autobiografische Elemente mit mythischen Motiven verknüpft. Die Erzählung entfaltet sich poetisch und introspektiv, reflektiert über Identität, Herkunft und das Schreiben als kreativen Akt.
Der **LGBT-Bezug** ergibt sich aus der queeren Perspektive der Autorin, die in ihren Werken oft Geschlechterrollen und sexuelle Identitäten fluide und vielschichtig darstellt. Hoppe, selbst als lesbische Schriftstellerin bekannt, integriert subtile Hinweise auf queere Erfahrungen in die fiktive Autobiografie, was das Buch zu einer bedeutenden Stimme in der zeitgenössischen LGBT-Literatur macht. Es beleuchtet die Komplexität persönlicher und künstlerischer Selbstfindung in einer heteronormativen Welt und unterstreicht Hoppes Rolle als innovative Erzählerin queeren Lebens[5].
Queerer Bezug: Das Buch thematisiert aus queeren Blickwinkel von Felicitas Hoppe, einer lesbischen Autorin, fluide Identitäten und Geschlechterrollen subtil durch die fiktive Autobiografie. Es trägt zur LGBT-Literatur bei, indem es persönliche Selbstfindung in literarischen Mythen verwebt.