- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 10.03.1931
John Rechy, geboren am 10. März 1931 in El Paso, Texas, ist ein US-amerikanischer Autor mexikanisch-schottischer Abstammung. Sein Werk thematisiert vor allem die schwule Subkultur in US-amerikanischen Städten wie Los Angeles, New York und San Francisco, basierend auf eigenen Lebenserfahrungen als Stricher und Aktivist. Sein Debütroman City of Night (1963, deutsch: Nacht in der Stadt) wurde ein internationaler Bestseller und gilt als Meilenstein der Chicano-Literatur sowie der schwulen Literatur. Darin beschreibt der Ich-Erzähler anonyme Begegnungen auf den Straßen und die Sehnsucht nach Nähe inmitten von Angst und Isolation.
Rechy war 1959 am Cooper Do-Nuts Riot in Los Angeles beteiligt, einem frühen Aufstand gegen Polizeigewalt gegenüber Schwulen und Transpersonen. Weitere bekannte Werke sind The Miraculous Day of Amalia Gomez und After the Blue Hour, für das er 2018 den Lambda Literary Award erhielt. Als Hochschullehrer an der University of Southern California prägt er das Master of Professional Writing Program. Auszeichnungen wie der PEN-USA-West Lifetime Achievement Award (1997) und der Bill Whitehead Award (1999) ehren sein Lebenswerk.