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Durch die Nacht

Durch die Nacht
Buch · Roman
1963 · 499 Seiten

"Durch die Nacht" ist ein Pionierwerk der schwulen Literatur und thematisiert offen die homoerotischen Erlebnisse eines Strichers in der US-Undergroundszene der 1960er Jahre. Es zeigt authentisch die Sehnsüchte, Ängste und die Diskriminierung in der schwulen Subkultur vor der Stonewall-Ära.

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"Durch die Nacht" (Original: "City of Night") von John Rechy, erstmals 1963 erschienen, ist ein Meilenstein der schwulen Literatur. Der Ich-Erzähler, ein junger Mann auf der Suche nach Identität, Liebe und Geborgenheit, zieht ruhelos durch die neonbeleuchteten Nachtstraßen großer US-Städte wie New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago und New Orleans. Als Stricher taucht er in die untergründige schwule Subkultur ein, wo er anonyme Begegnungen mit Männern hat, die ihm Geld, Anerkennung und kurzlebige Lust bieten.

Der Roman schildert nicht nur erotische Abenteuer, sondern vor allem die existentiellen Tiefen: Einsamkeit, Angst vor Ablehnung, Schuldgefühle, die Macht gesellschaftlicher Normen und die Sehnsucht nach echter Verbindung, die der Protagonist stets verweigert. Basierend auf Rechys eigenen Erfahrungen als mexikanisch-amerikanischer Autor beleuchtet das Buch die Realitäten der schwulen Szene der 1960er Jahre und wurde zu einem Klassiker, der Tabus brach und die Chicano-Literatur bereicherte.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 1963
Seiten 499
ISBN 9783716022573

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