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Kim de l'Horizon

Kim de l'Horizon ist eine non-binäre Schweizer Autorin, geboren in Ostermundigen bei Bern. Mit dem autofiktionalen Debütroman „Blutbuch“ gelang de l'Horizon ein literarischer Durchbruch, der weit über die Schweiz hinaus Beachtung fand: Das Buch, dessen Titel sowohl „Blutbuche“ als auch wörtlich „Blutbuch“ bedeuten kann, verhandelt Familiengeheimnisse, Herkunft und Geschlechtsidentität. Für den Roman erhielt de l'Horizon sowohl den Deutschen Buchpreis als auch den Schweizer Buchpreis – als erste non-binäre Person, die mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Bei der Preisverleihung sorgte de l'Horizon mit einer performativen Geste der Solidarität mit iranischen Frauen für Aufsehen: Auf offener Bühne wurde der Kopf rasiert, gefeiert mit stehenden Ovationen. Für sich selbst verwendet de l'Horizon wahlweise keine Pronomen oder das Neopronomen „dey/dem“. Das Werk von de l'Horizon gilt als eine der prägendsten literarischen Auseinandersetzungen mit nicht-binärer Identität im deutschsprachigen Raum.

Fakten
Nationalität Schweiz
Geboren 09.05.1992

Bücher